
Qigong
Die Möglichkeiten, die Gesundheit zu pflegen und gesund alt zu werden, wurden in China
seit Jahrtausenden erforscht und gepflegt. Qigong ist ein wichtiger Teil der Traditionellen
Chinesischen Medizin (TCM) und gründet auf dem ganzheitlichen östlichen Denken.
Durch sanfte Bewegungen wird der freie Fluss des Qi, der Lebensenergie, in den Meridianen
gefördert; Atmung, Körper und Geist werden in Einklang gebracht. Krankheiten werden
vermieden oder gebessert, das Immunsystem kann gestärkt, Angst vermindert oder
abgebaut werden.
Die Methoden des Qigong sind vielfaltig und reichen von ruhigen Übungen im Sitzen und
Stehen bis hin zu bewegten Formen. Sie können bis ins hohe Alter ohne Mühe geübt
werden. Qigong wird zur Gesundheits-vorsorge präventiv und im therapeutischen Bereich,
besonders bei chronischen Erkrankungen und Tumorpatientinnen angewandt.
Qigong wird von den meisten Krankenkassen als Präventionsmaßnahme anerkannt und
gefördert.
Einsatzgebiete für Qigong
• Menschen im Alltagsstress genießen die wohltuende Wirkung der ruhigen Übungen
• „Unsportliche" und ältere Menschen finden Zugang zu ihrem Körper und erfahren durch
Qigong, dass der Körper wieder seine Selbstheilungskräfte aktiviert.
• Ärztinnen und Therapeutinnen ergänzen ihr eigenes Arbeitsgebiet.
• Menschen mit chronischen Erkrankungen oder Krebs unterstützen ihren Heilungsprozess.
• LehrerInnen setzen Qigong im Unterricht ein.
• ManagerInnen nützen Qigong zum Stressabbau.
• KünstlerInnen empfinden eine tiefere Inspiration.